Taunuscup News


Bericht vom Skiwiesenlauf 

 

Aufgrund der erforderlichen Streckenänderung erwartete eigentlich niemand einen ernsthaften Angriff des Streckenrekords, die der neue Organisationsleiter im letzten Jahr aufgestellt hatte. Zumal der ehemalige Deutscher Marathonmeister Philipp Ratz in neuer Funktion nicht selbst startete. Dennoch gelang es Florian Bartels (Triathlon Wetterau) in einem ziemlich einsamen Rennen immerhin bis auf vier Sekunden an die letztjährige Siegerzeit von Philipp Ratz heranzulaufen. Anscheinend beflügelte ihn der 3. Platz seiner Ehefrau Manuela im 5 Km Jedermannslauf so stark, dass er scheinbar völlig leichtfüßig dem Rest des Feldes zu entschweben schien. Nach 36:14 min hatte er den Gesamtsieg perfekt gemacht und eindrucksvoll demonstriert, dass man bei noch schwereren Bedingungen gute Zeiten laufen kann. "Der Florian war wahnsinnig schnell. Ich hätte nicht gedacht, dass jemand bei dem Profil an meine Zeit von letztem Jahr heran laufen kann. Auf der bisherigen Strecke wäre er heute noch schneller gewesen", war Philipp Ratz voll des Lobes.

 

So anerkennungswürdig dieser Sieg auch war. Der optische Knüller des Tages war der Zweikampf, den sich Kai Kühnel (Skills 04 Frankfurt) und Gunnar Dussa (LLG Wonnegau) lieferten. Der deutlich jüngere Hesse, hatte gegen den deutlich älteren Rheinhessen nur um einen buchstäblichen Wimpernschlag die Nase vorn, musste aber bis zum Zielstrich alles geben, um gegen den Gegner, der vom Lebensalter her sein Vater sein könnte, die Oberhand zu behalten. Beide wurden in 38:28 min zeitgleich erfasst. Damit waren die ersten drei Plätze schon vergeben.

 

Der Kampf um die Ränge 4 bis 6 soll nicht unerwähnt bleiben. Manuel Tschenscher (ASC Marathon Friedberg) sicherte sich als Vierter den Sieg in der M40 und ließ in 38:34 min seinen Vereinskameraden Marco Dohle, letztjähriger Zweiter, hinter sich. Dohle war langsamer als im letzten Jahr, wurde dennoch in 39:07 min mit dem Sieg in der M30 belohnt. Ihm folgte ein alter Bekannter, Benjamin Fuchs (OCR Frankfurt). Der war durch seinen übermütigen Laufstil in Erinnerung. Beim letztjährigen Skiwiesenlauf hatte er sich bereits auf den ersten 100 Metern an die Spitze gesetzt und eine scheinbar nicht mehr zu schließende Lücke auf seine Verfolger erlaufen. Doch brach er gnadenlos ein und wurde bis auf den 8. Platz durchgereicht. Diesmal lief er taktisch klüger und wurde dafür prompt mit einem deutlich besseren Ergebnis belohnt. Er verbesserte sich nicht nur um 2 Plätze in der Gesamtwertung, sondern schnitt auch in seiner Altersklasse M30 als Zweiter um einen Rang besser ab. Obendrein verbesserte er sich um 18 Sekunden, steigerte sich auf 39:22 min.

 

Im Frauenrennen folgte Ann-Kathrin Hausmanns der nicht startenden Vorjahressiegerin Stephanie Weiss auf den 1. Platz. Nach 42:55 min war der Sieg der vereinslosen Läuferin perfekt. Marisa Friedrich aus Wehrheim verbesserte sich vom dritten auf den zweiten Rang, war aber in 44:29 min nicht so schnell als vor Jahresfrist. Jacqueline Binz (SCK Deutsche Bundesbank) war die Dritte im Bunde, die heute auf das Podest springen durfte. Nach 46:40 min hatte sie Altersklasse W50 für sich entschieden.

 

Zwar war der Zuspruch bei diesem Rennen in diesem Jahr nicht so hoch wie beim letzten Mal, dennoch waren Alle voll des Lobes, über die Markierung der Strecke und den Einsatz der Streckenposten. Nach Meinung vieler Teilnehmerinnen war es eigentlich nicht möglich sich auf diesem Kurs zu verlaufen. Am Ende des Tages waren 113 Finisher im Ziel. Auch dieses Jahr bildete der Hauptlauf den Auftakt zum Taunus-Cup.

 

Quelle: www-laufreport.de

 

 


Bericht vom Oberhainer Volkslauf aus der Allgemeinen Zeitung:

 

29. Obernhainer Volkslauf: Nicht nur der Sieger ist neu

 

Von kie

 

Erschienen am 13.05.2019 um 06:20 Uhr

 

Jonas Simon gewinnt auf neuer Strecke den 29. Obernhainer Volkslauf. Marisa Friedrich gewinnt die Frauen-Wertung.

 

OBERNHAIN - Beim 29. Obernhainer Volkslauf, gleichzeitig zweites Wertungsrennen im Taunus-Cup, gab es einige Neuerungen. Angefangen bei der Strecke. Der "alte" Kurs über zehn Kilometer musste aus organisatorischen Gründen gekürzt werden und ist jetzt nur noch neun Kilometer lang. Das sportliche Geschehen bestimmte auch ein Neuling. Jonas Simon (LG Eder/M20) hatte eine überaus gelungene Premiere bei der erneut gut organisierten Veranstaltung in dem kleinen Ort am Fuße der Saalburg. Mit flotten 30:01 Minuten, das entspricht einem flotten Durchschnittstempo von 3:20 Minuten pro Kilometer, brauchte Simon keinen Gegner zu fürchten.

 

Auf der ersten von drei zulaufenden Runde war noch Mohamed Razik (LG Eintracht Frankfurt) vorne mit von der Partie, musste dann aber abreißen lassen und wurde mit fast einer Minute Rückstand (31:03 Minuten) Zweiter. Das Podium der ersten drei komplettierte Lokalmatador Johannes Groffmann (TV Obernhain), der in 33:02 Minuten auch gleichzeitig schnellster M30er im Feld war. Der Wehrheimer Kai Kühnel (Skills 04 Frankfurt) fand sich mit 33:05 Minuten (3. M20) auf Position vier wieder. Olaf Wickenhöfer (LG Eder/6.), Sportlehrer an der Adolf-Reichwein-Schule in Neu Anspach, trug sich nach 33:36 Minuten bei den M50ern in die Siegerliste ein. Daniel Rösch (SG Hausen/7.) machte sich nach 33:56 Minuten als Zweiter der M40 auf den Heimweg und Benjamin Hartmann (HSC Bad Homburg/8.) komplettierte mit 34:02 Minuten als Zweiter der M30 die Top-Ten aus lokaler Sicht. Altersklassensiege gab es noch für den Bad Homburger Axel Magdeburg (36:03 min.) in der M45, Michael Bibrowski (Usinger TSG/42:24 min.) bei den M55ern, den Grävenwiesbacher Robert Blum (42:27 min.) in der M65 sowie Gerd Schiefer (SG Anspach/49:59 min.) bei den "Oldies" der M70.

 

Bei den Frauen ging der Gesamtsieg mit 37:41 Minuten vollkommen ungefährdet an Marisa Friedrich (W20). Die junge Wehrheimerin war bereits 2017 in Oberhain erfolgreich, konnte letztes Jahr ihren Titel aber krankheitsbedingt nicht verteidigen. Auch Platz zwei blieb in der Taunusregion. Ulrike Kaboth (TuS Weilnau/35) hatte mit 40:19 Minuten jedoch schon einen größeren Rückstand. Platz zwei in der W20 ging, wie bereits schon im Vorjahr, an Ruth Sophia Ebert (TV Obernhain/42:13 min.). Bronze in dieser Klasse wurde mit 42:25 Minuten eine Beute von Nicole Cernic (4. Gesamt). Heidemarlen Büttgens (Oberursel/5.) war nach 43:02 Minuten (4. W20) im Ziel, Stefanie Cernic (TVO/6.) sammelte mit 43:25 Minuten (5. W20) wichtige Punkte für die Cup-Wertung und Teamkollegin Ruth Jones (43:54 Minuten) durfte in der Altersklasse W55 ganz oben aufs Treppchen klettern.

 

"Wir hatten uns für einen etwas modifizierten Kurs auf Teilen der bekannten Strecke entschieden, bei dem nicht mehr so viele Kreuzungen oder Einmündungen von Straßen tangiert wurden. Durch behördliche Auflagen hätten wir jede Kreuzung mit einem Posten besetzen müssen. Das hätte über den Nachmittag verteilt rund 15 fest gebundene Helfer bedeutet. Nicht gerade wenig für einen kleinen Verein. Nachdem der neue Kurs dann fix war, musste nochmals umgebaut werden. Die äußere Ecke unserer Runde führt am Hessenpark vorbei. Hier wurde aber eine große Wiese für den am gleichen Tag stattfindenden Europatag als Parkplatz benötigt. In Absprache mit dem sehr kooperativen Team vom Hessenpark haben wird dann kurz vor diesem Parkplatz einen Wendepunkt eingebaut", berichtete Stefan Ebert von der Leichtathletik Abteilung über die diesmal umfangreichen Orga-Arbeiten im Vorfeld der bereits 29. Auflage der Veranstaltung. Ob der Wendepunktkurs für das 30-jährige Jubiläum beibehalten wird, ist vereinsintern noch nicht entschieden.

 

Mit knapp 190 Meldungen bewegte man sich beim TVO quantitativ ungefähr auf dem Niveau des Vorjahres, obwohl das Wetter mit reichlich Regenschauern diesmal nicht besonders freundlich war. "Bis Mittwoch lagen wir bei den Voranmeldungen noch auf Rekordkurs, dann sahen die Wetterprognosen für Samstag richtig schlecht aus und die Meldungen waren in den letzten zwei Tagen stark rückläufig", bestätigt auch Christoph Döpgen, der die Onlinemeldungen bearbeitete. Weitere Infos zur Veranstaltung gibt es auch im Lokalteil.

 

 

 

Quelle: https://www.allgemeine-zeitung.de/sport/leichtathletik/leichtathletik/29-obernhainer-volkslauf-nicht-nur-der-sieger-ist-neu_20139942

 

 


Frauenpower beim Schinderwaldlauf

 

 

 

Lorsbacher Traditionslauf begeistert mit sportlichen Glanzleistungen

 

 

 

Hofheim, 11. Juni 2019 – So schnell ist noch keine Frau über die Taunushügel bei Lorsbach gerannt: Mit 46:22 min. konnte Irina Haupt, DJK Flörsheim die anspruchsvolle Strecke des Schinderwaldlaufs in Rekordzeit meistern. Auch Marisa Friedrich (49:41) und Jaqueline Christen, SG Frankfurt-Nied (49:55) sorgten auf den Plätzen zwei und drei für ein packendes Finish und hervorragende Resultate bei der Frauenwertung. In der männlichen Konkurrenz ging es auf allen Podiumsplätzen äußerst knapp zu: Nach 43:56 min. betrug der Vorsprung von Johannes Groffmann gerade einmal drei Sekunden vor Gunnar Dussa von der LLG Wonnegau. Kai Kühnel von den Skills 04 Frankfurt hatte mit 44:03 min. ebenfalls noch engen Kontakt zum Führungsduo.  

 

Die Jugendläufe über 3.000 Meter gewannen Lasse Vömel, TV Wallau (11:13) und Elisa Gierth, USC Mainz (12:16). In der Schülerwertung über 1.000 Meter kamen der Lorsbacher Simon Estefanos (04:21) und Sarah Hossenfelder, MTV Kronberg (04:21) ganz oben auf das Siegertreppchen 

 

Mit über 200 Startern konnte der der vom Turnverein Lorsbach (TVL) inzwischen in der 59. Auflage ausgetragene, älteste hessische Volkslauf wieder ein starkes Läuferfeld aufbieten. Die Fans der Kult-Veranstaltung ließen sich weder von der mit kräftigen Anstiegen gespickten Route des Hauptlaufs über 10,5 Kilometer und rund 260 Höhenmeter schrecken noch von den drohenden schwarzen Wolken. Schnell sein lohnte sich in diesem Jahr besonders: Nur die Ersten schafften es noch trocken ins Ziel: Für das Gros der Läuferschar hielt der Schinderwaldlauf in diesem Jahr eine kräftige Gewitterdusche bereit. 

 

Stefan Theilig, Leiter des TVL-Orga-Teams, zeigte sich hochzufrieden „Großartige Leistungen und trotz des Gewitters tolle Stimmung im Ziel. Der Schinderwaldlauf ist seinem Ruf als etwas ganz Besonderes unter den Laufevents wieder gerecht geworden.“